Der höhlenkundliche Wanderweg wurde von der KGM in Zusammenarbeit mit der Stadt Dietfurt erstellt.
Gepflegt und geführt wird er von der KGM.
„Unser“ Wanderweg hat eine eigene Homepage, erstellt und gepflegt von Helmut Höhler
http://hkwwm.de/
Führungen auf dem Höhlenkundlichen Wanderweg:
| 13.01.2013 | 10.00 Uhr | 5,- € | Kirchplatz Mühlbach (Glühweinwanderung) – Dieter Gebelein | Siehe |
| 01.05.2013 | 10.00 Uhr | 5,- € | Kirchplatz Mühlbach (Maifeiertag) – Christian Schöffel | Siehe |
| 30.05.2013 | 10.00 Uhr | 5,- € | Kirchplatz Mühlbach (Fronleichnam) – Sabrina Huber | Siehe |
| 07.07.2013 | 10.00 Uhr | 5,- € | Kirchplatz Mühlbach – Gerhard Strobel | Siehe |
| 11.08.2013 | 10.00 Uhr | 5,- € | Kirchplatz Mühlbach – Sabrina Huber | Siehe |
| 15.09.2013 | 10.00 Uhr | 5,- € | Kirchplatz Mühlbach (Tag des Geotops) – Dieter Gebelein | Siehe |
| 19.10.2013 | 10.00 Uhr | Kirchplatz Mühlbach – Christa Locke Um 20 Uhr gibt es in der Kaminkehrerschule in Mühlbach eine Mutimedia – Schau über unsere Arbeit rund um die Höhle. |
Der Höhlenkundliche Weg bei Mühlbach
von Dieter Gebelein
Flyer der Stadt Dietfurt zum Höhlenkundlichen Wanderweg
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Befahrungsbericht
von Christa Locke
Bei frostigen 2 Grad minus versammelten sich 12 warm vermummte Gestalten um Dieter Gebelein vor dem Haus des Gastes, der ersten Station des „Höhlenkundlichen Wanderweges“ in Mühlbach.
Das Wetter hat es richtig gut mit uns gemeint. Der frisch gefallene Schnee verzauberte den winterlichen Wald, Windstöße trieben dichte, weiße Pulverschneewolken vor sich her und ließen die Eiskristalle auf uns herabrieseln … frevelhaft schien es, das makellose Weiß zu betreten und den Zauber zu zerstören.
Dieter voraus - wir stapften hinterher - im Gänsemarsch, in seiner Spur, von Tafel zu Tafel -unterhaltsam begleitet von einer bunten Mischung aus Wissenschaftlichem und Historischem, Sach- und Lachgeschichten über die Mühlbachquellhöhle, über die Entdeckung, die Entdecker und die Erforschung, garniert mit persönlichen Erlebnissen. Kaum vorstellbar war, dass uns teils nur wenige Meter vom unterirdischen Reich der Mühlbachquellhöhle trennten, dass unter uns der Fluss durch bis zu 12 Meter hohe Tunnel strömte, erschaffend und zerstörend.
Tafel 4, auf dem ins Tal ragenden Kopffelsen, erzählt von einer mittelalterlichen Burganlage mit Wall und Graben, beschreibt anschaulich die Rekonstruktionsversuche der ganz aus Holz erbauten Festung.
Drüben am Waldrand winkte schon der Ortssprecher … er und seine Schwägerin überraschten uns zur Mittagszeit mit einer Glühweinstation. Die Teilnehmer hatten sich rechtzeitig angemeldet und so konnten warmer Leberkäs, Semmeln und dampfender Glühwein vorbereitet werden.
Gestärkt, gewärmt und gut gelaunt setzten wir den Weg entlang unzähliger Dolinen fort und erreichten mit der untergehenden Sonne unseren Ausgangspunkt in Mühlbach. Hungrig und mit vom Frost geröteten Backen ließen wir den schönen Tag im ‚Kornprobst‘ bei Bier und ‚Höhlendeifi‘ ausklingen.
Der 9 Kilometer lange Wanderweg ist nicht schwierig; es sind keine größeren Steigungen zu bewältigen, das Gelände ist einfach und der Weg
ist ausgesprochen gut durch viele Markierungen gekennzeichnet. Man kann die Strecke bestimmt in kürzerer Zeit bewältigen, doch die geführte Wanderung vermittelt ein unvergleichliches Bild von Höhle und Karst, das dem ‘Nicht-Höhlenforscher’ sonst sicher verborgen bleibt.



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